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Mitwirkung von Anfang an

SchülerMitWirkung – Kinder und Jugendliche gestalten ihren Schulalltag aktiv mit.

In den Lerngruppen werden gemeinsame Regeln vereinbart, Anliegen besprochen und Entscheidungen vorbereitet. Gewählte Vertreterinnen und Vertreter bringen Themen aus den Lerngruppen in weitere Beteiligungsformate ein und vertreten dort die Interessen ihrer Gemeinschaft.

Auf diese Weise lernen Kinder und Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen und demokratische Prozesse mitzugestalten.

Dafür gibt es verschiedene Beteiligungsformate, in denen Kinder und Jugendliche, Familien und Mitarbeitende gemeinsam beraten, Ideen entwickeln und Entscheidungen vorbereiten.

Dazu gehören unter anderem:

Die Laborschulverfassung

Die Beteiligungs- und Mitwirkungsstrukturen der Laborschule sind in der Laborschulverfassung festgehalten. Sie schafft Transparenz und beschreibt, wie gemeinsames Entscheiden und Mitgestalten an unserer Schule organisiert sind.

Laborschulverfassung (PDF, 4MB)
Christian, 12 Jahre sagt:

Ich finde es gut, dass wir als Schüler mitentscheiden. So können wir unsere Schulzeit nach unseren Vorstellungen mitgestalten.

Streitschlichter

Regelmäßig engagieren sich Schüler der Stufe II und III als Streitschlichter und unterstützen andere Kinder bei der Klärung von Konflikten.

Darüber hinaus können sie sich in Programmen zur Demokratiebildung und sozialen Verantwortung weiterqualifizieren. Dabei entwickeln sie eigene Projekte und Initiativen und setzen sich aktiv für Vielfalt, Respekt und ein demokratisches Miteinander ein.

Die Streitschlichter bieten feste Sprechzeiten in der Schule an, wo Konflikte und Probleme der Schüler der Stufen 1 bis 3 besprochen und geschlichtet werden.

Ab der Stufe 3 nehmen Schüler regelmäßig an einer 2-Jährigen peerleaders Ausbildung der RAA Sachsen teil.

Nach der Ausbildung entwickeln sie eigene Projekte und Aktionen, um ihre Mitschüler für Toleranz und demokratischem Handeln zu sensibilisieren. Darüber hinaus geben sie ihr Wissen in unsere Schule und andere Schule an jüngere Schüler weiter im Rahmen von Workshops weiter.

Lerngruppenzeit

In den Morgenkreisen und Stammgruppenzeiten haben die Lerngruppensprecher die Möglichkeit, Themen mit ihrer Lerngruppe zu besprechen, die sie mit in die Stufenkonferenz und/oder in den Schülerrat zur Diskussion sowie Beschlussfassung nehmen.

Stufenkonferenzen

Diese trifft sich 2-mal im Schuljahr und arbeitet nach einer stufenspezifischen beschlossenen Geschäftsordnung. In den Stufenkonferenzen können Entscheidungen getroffen und aktuelle Themen besprochen werden, die die jeweilige Stufe betreffen.

Der Stufenkonferenz gehört je ein Schüler, Elternvertreter und Lerngruppenbegleiter aus jeder Lerngruppe an. Die Schulleitung hat den Vorsitz.

Schülerrat 

Die Schülervertreter treffen sich 14-tägig im Schülerrat, in dem sie eigene oder von Pädagogen vorgeschlagene Themen besprechen und sich zu Beschlussvorlagen für die Schulkonferenz vorbereiten.

Schulkonferenz 

Das höchste Beteiligungsorgan. Sie entscheidet über alle grundlegenden Fragen der Organisation und Entwicklung der Schule, die nicht gesetzlich geregelt oder Aufgabe und Hoheit des Schulträgers sind (wie grundlegende Konzeptbausteine, Personalfragen, Finanzierung).

Sie kann darüber hinaus auch Empfehlungen zu pädagogischen und organisatorischen Fragestellungen geben, zu denen sie keine Entscheidung treffen kann.

Der Schulkonferenz gehören an:

  • vier Vertreter des pädagogischen Teams
  • vier Elternvertreter
  • vier Schülersprecher aus den Jahrgangsstufen 7 bis 12

Die Schulkonferenz tritt mindestens zweimal in jedem Schulhalbjahr zusammen und hat sich eine Geschäftsordnung gegeben.

Laborschule Dresden
Espenstr. 3, 01169 Dresden

Eltern wirken ebenfalls mit

Neben den Schülern sind auch die Eltern aktiv an der Organisation und Gestaltung der Laborschule beteiligt. Erfahren Sie mehr über die Elternbeteiligung an der Laborschule Dresden.

ElternMitWirkung