An der Laborschule können Kinder und Jugendliche von Klasse 1 bis zum Schulabschluss lernen. Unter dem Dach der Laborschule vereinen sich Grundschule und Gymnasium zu einer durchgängigen Bildungslaufbahn.
Dabei begleiten wir die Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Weg und unterstützen sie dabei, den für sie passenden Schulabschluss zu erreichen.
Mögliche Schulabschlüsse
An der Laborschule können folgende Abschlüsse erworben werden:
Hauptschulabschluss
Realschulabschluss
Abitur
Alle Abschlüsse sind staatlich anerkannt.
Die Prüfungen werden als sogenannte Schulfremdenprüfungen an öffentlichen Schulen abgelegt. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten die entsprechenden Abschlusszeugnisse des Freistaates Sachsen.
Orientierung und Beratung
Mit dem Übergang in die Stufe III (Klassen 7–9) beginnt eine intensivere Auseinandersetzung mit der Frage, welcher Bildungsweg am besten zu den eigenen Interessen, Stärken und Zukunftsplänen passt.
In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen begleiten wir die Jugendlichen und ihre Familien bei dieser Entscheidungsfindung. Gemeinsam wird Schritt für Schritt der weitere Bildungsweg geplant.
Ab Jahrgangsstufe 9 erhalten die Schülerinnen und Schüler sowohl Notenzeugnisse als auch schriftliche Einschätzungen zu ihrer Entwicklung.
Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen
Die Jugendlichen schrittweise auf die Anforderungen der Abschlussprüfungen vorbereitet.
Dazu gehören unter anderem:
individuelle Lernbegleitung,
Kompetenztrainings,
Übungsprüfungen,
gezielte Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Prüfungsformate.
Prüfungstraining für den Schulabschluss
Im 8. und 9. Jahrgang absolvieren unsere Schüler ein mündliches Prüfungstraining in Vorbereitung auf ihren Schulabschluss, den sie mit der Schulfremdenprüfung ablegen.
Sie wählen ihr Fach für das Prüfungstraining bereits Wochen vorher aus, entscheiden sich für ein Einsprechthema und bereiten die Präsentation vor. Ihre Fachpädagogen unterstützen sie in der Vorbereitung.
Perspektiven nach der Laborschule
Mit dem erworbenen Abschluss kann an jede andere Bildungseinrichtung – Berufsschule, Fachoberschule, Fachschule, Hochschule, Universität etc. gewechselt werden.
Ein Wechsel von der Laborschule an eine andere Schule, bspw. durch Umzug, ist ebenfalls ohne Probleme möglich.
In den Klassen 11 und 12 bereiten sich die Jugendlichen gezielt auf das Abitur vor.
Kleine Lerngruppen, individuelle Begleitung und ein hoher Anteil selbstständigen Arbeitens unterstützen die Vorbereitung auf Studium, Ausbildung und Beruf.
Besonderen Raum erhalten dabei:
wissenschaftsorientiertes Arbeiten,
selbstständiges Lernen,
projektorientierte Arbeitsformen,
die Vertiefung persönlicher Interessen.
Quereinsteiger willkommen
Ein Wechsel von einer anderen Schule an die Laborschule kann prinzipiell in jeder Jahrgangsstufe erfolgen. Selbst ein Wechsel zum Ablegen des Abiturs an der Laborschule ist dank unseres Abiturkonzeptes möglich.
ACHTUNG: Wir können keine Schulplatzgarantie von Seiten der Laborschule bis zur Beendigung dieses Aufnahmeverfahrens zusichern.
Ein Grund, sein Kind an der Laborschule Abi machen zu lassen für die Eltern, die es wichtig finden, dass Ihre Kinder später sicher und gut verdienen:
Heutzutage und noch viel mehr in (naher) Zukunft suchen Unternehmen Menschen, die (Soft) Skills haben, im Team arbeiten können, Probleme kreativ lösen und niemanden der für kurze Zeit gut auswendig lernen kann. Es geht also immer mehr um Skills und immer weniger um Wissen zu wissen. (Jedenfalls in den gut bezahlten Jobs).
An der Laborschule lernen wir genau diese Skills (Soft aber auch z.B. "Problemlösungs-Skills").
Anja Schenkel sagt:
10 Jahre Laborschule. Ich bin nicht traurig, dass sie vorbei sind, sondern freue mich, dass sie sein durften. So vieles konnte mein Kind hier erleben und vieles musste es nicht erleben (wie Leistungsdruck und Wechsel nach der 4. Klasse). Danke für so viel Engagement der Lernbegleiter, für Feierstunden und Arbeitseinsätze, für bunte Feste und so vieles mehr. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende und das Kind wird flügge. Den Ritter Laborius (das Maskottchen der Schule) in Gold müsste eigentlich auch die Schule bekommen. Und allein, dass es eine feierliche Verabschiedung geben durfte, zeigt, dass Schule auch anders sein kann.